Juristische Examenshausarbeit im Schwerpunktfach Handels- und Gesellschaftsrecht, die erörtert, wie sich die MoMiG-Insolvenzrechtsreform (insbesondere bzgl. § 135 InsO) auf die Konzernfinanzierung durch sog. cash management (cash pooling und clearing) auswirkt. ZUSAMMENFASSUNG IN THESEN: 1. Neben Kapital- und Existenzschutz reformiert das MoMiG auch die für das cash pooling brisante Sonderbehandlung von Gesellschafterdarlehen. 2. Der Verzicht auf die Kapitalersatzfunktion beseitigt schwierige Abgrenzungsfragen, schafft aber kaum neue Risiken, die nicht auch angemessen durch das Bargeschäftsprivileg § 142 InsO-E begrenzt wären. 3. Der Wegfall der Rechtsprechungsregeln ruft gerade in der Konstellation des cash pooling ehemals praktisch belanglose Fragen auf. 4. Aufsteigende Darlehen gewähren der Mutter Befriedigung iSv § 135 I Nr. 2 InsO-E für ihre absteigenden Darlehen. 5. Nur der Nennwert des höchsten aufsteigenden Darlehens in der Jahresfrist ist erlangt iSv § 143 I 1 InsO-E. 6. Das MoMiG hat die Jahresfrist in § 135 I Nr. 2 InsO-E zu Recht nicht geändert, da neue empirische Erkenntnisse fehlen. 7. Das MoMiG ist kein Todesstoß für das cash pooling die vom Gesetzgeber unbedachten Probleme lassen sich praxisnah dogmatisch lösen. Bachelorarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Jura – Zivilrecht – Handels- u. GesellschaftsR, KartellR, WirtschaftsR, Note: 17 (sehr gut), Universität Hamburg (Fakultät für Rechtswissenschaften), Veranstaltung: Rechtswissenschaft.

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Die Behandlung des cash pooling vor und nach dem MoMiG – Alte und neue Probleme bei der Anfechtung aufsteigender Darlehen nach § 135 InsO kaufen bei ciando eBooks

Kategorie: Wissenschaft > Studien > Hochschulschriften

Artikelnummer: 9783640344048

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